Manche nennen sie liebevoll "Foldy" und "Flippy", ganz falsch ist das nicht. Denn Z Fold und Z Flip sind Samsungs zwei sehr unterschiedliche Antworten auf dieselbe Grundfrage: Was soll ein faltbares Smartphone eigentlich können? Konkurrenten sind sie nicht, sie erfüllen jeweils einen anderen Zweck. Das eine klappt zu einem kleinen Tablet auf, das andere verschwindet fast wie eine Smartwatch in der Hosentasche. Beide Serien haben sich vom Z Fold 4 bzw. Z Flip 4 bis zu den aktuellen Z Fold 6 und Z Flip 6 spürbar weiterentwickelt, und genau deshalb lohnt sich der Blick auf refurbished besonders.
Greif zum Z Fold, wenn du einen zweiten Bildschirm für Multitasking, Notizen, Lesen oder Reisen willst. Es ist die kompakte Tablet-Variante, und das grössere Display ist hier der eigentliche Punkt. Das Z Flip passt besser zu dir, wenn Kompaktheit, geringes Gewicht und ein fairer Preis wichtiger sind als ein XXL-Display. Es ist das schlanke, alltagstaugliche Modell mit Spassfaktor, aber kein Produktivitätsprofi. Die einfache Faustregel: Mit dem Flip setzt du ein Statement, mit dem Fold bekommst du mehr erledigt.
Faltbare Handys laufen meist auf zwei Grundformen hinaus: Book-Foldables wie das Z Fold entfalten sich auf Tablet-Grösse. Die Clamshell-Variante klappt sich wie das Z Flip zu einem kompakten Quadrat zusammen. Samsung hat keine der beiden Formen erfunden, sie aber so weit ausgereift, dass sie heute als zuverlässig gelten. Daneben gibt es experimentellere Ansätze: Manche Geräte falten nach aussen und lassen dabei beide Seiten aus Glas, im Alltag macht sie das deutlich bruchanfälliger. Andere setzen auf zwei verbundene Displays mit sichtbarer Naht statt auf ein durchgängiges flexibles Panel. Samsung war bei beiden Formfaktoren nicht der Pionier. Aber während andere Hersteller die Risiken der ersten Generation getragen haben, hat Samsung seine Foldables so lange weiterentwickelt, bis sie heute für viele als Referenz in Sachen Zuverlässigkeit gelten.
Der Unterschied zeigt sich besonders deutlich am Original-Duo: dem Z Fold 4 und dem Z Flip 4. Zusammengeklappt ist ein Z Flip kaum grösser als eine smarte Uhr in der Hosentasche. Ein Z Fold erinnert aufgeklappt dagegen eher an ein Mini-Tablet. Es sind also gegensätzliche Ansätze, keine blossen Varianten derselben Idee. Ein Vergleich aus der Gaming-Welt trifft es ganz gut: Das Fold liegt in der Hand wie eine kleine, zweigeteilte Konsole, ideal für entspanntes Multitasking. Das Flip weckt eher das Gefühl klassischer Klapphandys: aufklappen und loslegen. Beim Fold überrascht sogar das Telefonieren: Die dickere Bauweise liegt oft natürlicher in der Hand als extrem flache Geräte, die schnell zu schmal wirken. Das Flip punktet dafür auf andere Weise: Das physische Zuklappen zum Auflegen ist eines der befriedigendsten Alltags-Features, die je in ein Smartphone eingebaut wurden. Flip ist Show, Fold ist Produktivität.
Beide Modellreihen haben eine sichtbare Falz dort, wo das Display geknickt wird. Daran hat sich über die Generationen nichts Grundsätzliches geändert, nur daran, wie stark sie auffällt. Beim Fold stört die Falte im Alltag überraschend wenig: Beim Scrollen oder Lesen verläuft die Bewegung meist vertikal, der Daumen fährt also selten direkt über die Knicklinie. Ein Artikel auf dem geöffneten Z Fold fühlt sich oft eher nach Buch als nach klassischem Smartphone an. Beim Flip ist es umgekehrt. Hier verläuft die Falte quer über das normale Hochkant-Display, jedes vertikale Scrollen führt also direkt darüber hinweg, und genau deshalb fällt sie stärker auf, selbst wenn sie weniger tief ist als beim Fold. Es gibt aber auch einen versteckten Vorteil: Dass man das Gerät erst physisch aufklappen muss, bevor das Scrollen beginnt, wirkt wie eine kleine eingebaute Bremse gegen endloses, gedankenloses Scrollen.
Den grössten Fortschritt gab es bei der Software. Sowohl das Z Fold 6 als auch das Z Flip 6 bekommen erstmals einen gemeinsamen Satz KI-Features, die bei Z Fold 4 und Flip 4 noch komplett fehlten: Circle to Search, Gemini-unterstütztes Notizen-Formatting, Zusammenfassungen, automatische Gliederung für handschriftliche oder getippte Notizen, eine Korrekturhilfe, Bildgenerierung aus einer Skizze und die Transkription von Sprachnotizen. Bei der Hardware sind beide Linien dagegen unterschiedliche Wege gegangen. Beim Fold stagniert der Akku: Das Z Fold 6 hat wie schon das Z Fold 4 einen 4400-mAh-Akku, die Effizienz des Chipsatzes gleicht die fehlende Akkuvergrösserung aus. Das Flip macht den grösseren Sprung: Der Akku wächst von 3700 auf 4000 mAh, und das Cover-Display wird von einem schmalen Streifen zu einem echten 3,4-Zoll-Bildschirm. Die Folge: Nachrichten und Benachrichtigungen liest du jetzt, ohne das Gerät aufzuklappen. Wenn du eher zwischen Generationen als zwischen Fold und Flip schwankst, geht der grössere Fortschritt klar ans Flip.
Inzwischen gibt es vom Fold zwei Klassen: Standard und Ultra, dazu die neue Flip-Generation. Erste Hands-on-Berichte halten das neueste Ultra-Modell neben einen Reisepass, und siehe da: kaum grösser, das Segment wird sichtbar dünner. Aber: Erstjahrespreise bei Flaggschiffen zeigen selten den echten Marktwert. Das bisherige Top-Fold-Modell war schon ein Jahr nach Launch teils für unter 1.200 € zu haben. Für refurbished bleibt das eigentliche Learning gleich: Auf die allerneueste Generation zu warten, lohnt sich meist nicht. Wer auf ein getestetes, garantiertes Fold oder Flip aus dem letzten Jahr setzt, macht oft das bessere Geschäft.
Multitasker und Vielnotierer greifen zum Z Fold 6 oder Z Fold 4. Split-Screen-Multitasking und eine brauchbare Lesefläche sind hier das entscheidende Merkmal. Für Vielreisende gilt Ähnliches: kompakt genug fürs Flugzeugtablett, aufgeklappt mit fast schon buchartigem Gefühl, unterwegs ein echter Pluspunkt. Wer das leichteste Alltagsgerät sucht, landet eher beim Z Flip 6 oder Z Flip 4. Und auch wenn das Flip mit seinem Auf- und Zuklappen besonders viel Spass macht, überrascht das Fold beim Telefonieren trotz des grösseren Gehäuses mit Komfort. Wer ein Foldable erst einmal ausprobieren will, sollte vor allem im Entry-Level zum Flip greifen: Es ist in jeder Generation das günstigste Modell. Beide, Flip wie Fold, sind keine Selbstläufer wie herkömmliche Smartphones, sondern bewusste, persönliche Entscheidungen. Lass also deinen tatsächlichen Einsatzzweck entscheiden, nicht das beeindruckendste Datenblatt.
Foldables vereinen zwei Displays, ein komplexes Scharnier und verbrauchen mehr Rohstoffe als ein Standardphone. Entsprechend fällt auch der CO₂-Fussabdruck in der Produktion spürbar höher aus. Refurbished bringt genau hier den grössten Nutzen: Laut Studie des Fraunhofer Austria Instituts (getestet nach ISO 14040 und 14044) sparst du mit einem refurbished Modell im Vergleich zu neu erheblich CO₂ und Wasser. Das Z Fold 4 spart 108,3 kg CO₂ (87 % weniger) und 40.099 Liter Wasser (89 % weniger) ein. Das Z Flip 4 spart 74,6 kg CO₂ und 27.818 Liter Wasser. Das Z Fold 6 kommt auf 97,0 kg CO₂ und 36.015 Liter Wasser, das Z Flip 6 liegt gleichauf mit dem Flip 4. Bei jedem Modell vermeidest du ausserdem zwischen 154 und 222 g Elektroschrott sowie einen nicht unerheblichen Anteil kritischer und konfliktbehafteter Mineralien. Heisst unterm Strich: Gerade bei Foldables fällt der Umweltvorteil von refurbished besonders ins Gewicht.
Jedes refurbished Z Fold oder Z Flip bei refurbed wird professionell getestet, gereinigt und nach Zustand geprüft, inklusive eigenständigem Check von Scharnier und Display, denn genau darauf kommt es bei Foldables im Alltag an. Du bekommst immer mindestens 12 Monate Garantie und 30 Tage Geld zurück, damit du in Ruhe testen kannst, ob es das richtige Modell für dich ist. Refurbished heisst: professionell geprüft, gereinigt und aufgearbeitet, ohne das Risiko von "gebraucht" oder Kleinanzeigen. Alle KI-Features ab Werk, von Circle to Search bis zu Notizfunktionen, funktionieren auf einem refurbished Gerät genauso wie auf einem neuen.
Lohnt sich das Galaxy Z Fold 4 oder Z Flip 4 noch? Ja, und refurbished erst recht. Beide bieten nach wie vor das Kern-Erlebnis der Samsung-Foldables und sind inzwischen deutlich günstiger als die neueste Generation.
Was ist der grösste Unterschied zwischen Z Fold und Z Flip? Der Einsatzzweck, nicht nur die Grösse. Das Fold ist für Multitasking und Lesen auf einem grossen Zweitdisplay gemacht. Das Flip setzt ganz auf Kompaktheit und den günstigeren Einstieg, sein kleines Aussendisplay ist eher fürs schnelle Checken als für längere Nutzung gedacht.
Hat Samsung das Problem mit der Falte gelöst? Nicht ganz, aber die Falte ist dank besserer Scharniere heute deutlich dezenter als bei den ersten Foldables. Vor allem beim Fold fällt sie kaum auf, weil man meist vertikal scrollt.
Ist ein refurbished Foldable umweltfreundlicher? Ja, besonders im Vergleich zum Neugerät. Faltbare Handys belasten die Umwelt durch ein zusätzliches Display und ein komplexes Scharnier stärker als Standardphones. Refurbished spart dadurch einen entsprechend höheren Anteil an CO₂, Wasser und Elektroschrott ein.
Erstmals zum Newsletter anmelden, CHF 15 sparen!
Verpasse kein Angebot mehr.
Informationen über die Verwendung personenbezogener Daten findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Anmeldung bestätigen
Klicke auf den Link in unserer Bestätigungs-Mail, um deinen Gutschein zu erhalten. Er gilt ab einem Einkauf von 200 CHF.