Seit 2022 hat jedes MacBook Air dasselbe schlanke Aluminiumgehäuse ohne Lüfter und verspricht einen langen Akkutag. Was sich von Generation zu Generation ändert, ist der Prozessor. Apple hat seither gleich vier davon verbaut: M2, M3, M4 und M5. Gleiches Gehäuse, vier Chips – und bei jedem fällt die Rechnung für Preis und Leistung anders aus.
Die richtige Wahl hängt viel weniger vom neuesten Modell ab als davon, was du mit dem MacBook vorhast und wie viel Leistung du wirklich brauchst. Hier siehst du die vier Generationen im direkten Vergleich bei refurbed: Chip für Chip.
Greif zum M2, wenn du möglichst günstig in die Apple-Welt einsteigen willst und vor allem surfst, Mails schreibst oder Videoanrufe führst.
Greif zum M4, wenn du aktuell das stärkste Preis-Leistungs-Verhältnis suchst: 16 GB Arbeitsspeicher sind Standard, die Thunderbolt-Anschlüsse wurden modernisiert – und das Display bleibt auch mit zwei externen Monitoren geöffnet.
Greif zum M5, wenn du Videos schneidest, 3D-Modelle renderst oder einfach die längste Akkulaufzeit und den meisten Speicher willst.
Überlege dir den M3-Kauf gut, ausser das Modell ist stark reduziert: Bei der Leistung liegt es zwischen seinen Nachbarn, ohne sich klar abzusetzen.
Wichtig zuerst: der Arbeitsspeicher. Im Alltag macht er oft mehr Unterschied als der Name des Prozessors. Die M2- und M3-Modelle gab es standardmässig mit 8 GB RAM. Zwar findest du heute auch Varianten mit 16 GB, doch die grosse Mehrheit der ausgelieferten M2- und M3-Modelle hat 8 GB. Das M4 ist das erste Air, bei dem 16 GB Standard sind. Das M5 hält dieses Niveau. Wer viele Tabs, Chat- und Video-Apps gleichzeitig offen hat, spürt den Unterschied deutlicher als jeden Benchmark-Wert.
Beim Speicher sieht es ähnlich aus: Im M2 steckt eine einzelne Speicherzelle, die im Alltag deutlich langsamer ist als erwartet. Ab dem M3 wurde das behoben. Das M5 legt noch einmal nach: Ab Werk gibt's 512 GB statt der bisherigen 256 GB in den M2-, M3- und M4-Modellen. Gleichzeitig steigt die Speicherbandbreite spürbar.
Dann die Grafikeinheit: In klassischen Grafik-Benchmarks liegen das M2 und das M3 fast gleichauf. Erst ab dem M3 gibt es Hardware-Raytracing, ebenso im M4 und M5. Wer 3D-Grafiken bearbeitet oder Raytracing nutzt, sollte also mindestens zum M3 oder einem neueren Modell greifen.
Bei der Grafik brauchen das M4 und das M5 unter Volllast fast exakt gleich viel Leistung, nämlich rund 9 Watt. Trotzdem kommt das M5 mit 8 Grafikkernen aus, während das M4 noch 10 hatte. In Rendering- und Raytracing-Tests zieht das M5 sogar deutlich davon.
Das zeigt: Der Vorsprung entsteht nicht einfach durch einen heisseren, grösseren Chip, sondern durch mehr Effizienz. Weniger Kerne liefern spürbar mehr – bei gleichem Strombudget. Fortschritt durch bessere Architektur statt durch höhere Wattzahlen. Jede neue Chip-Generation wirft dieselbe Frage auf: Ist das technische Weiterentwicklung oder bloss mehr Rohleistung? Beim M5 sprechen die Grafikergebnisse klar für handfeste Ingenieurskunst.
Der M3-Chip ist nicht das Problem – er sitzt nur etwas zwischen den Stühlen. Bei der Grafik liegt er fast gleichauf mit dem M2. Auch beim CPU-Tempo fehlen ihm die Reserven, um zum M4 aufzuschliessen. Obwohl das M4 mehr RAM und modernere Anschlüsse bietet, kosten beide meist ähnlich viel.
Für Surfen, Office und Meetings reicht das M3 locker – vor allem, wenn es stark vergünstigt ist. Liegen das M3 und das M4 preislich aber dicht beieinander, bietet das M4 mehr fürs Geld. Wirklich lohnend wird das M3 erst, wenn der Preisabstand stimmt.
Das M5 ist das deutlichste Upgrade im ganzen Vergleich – nicht nur wegen des schnelleren Prozessors, sondern weil es in mehreren Punkten zulegt. Die Basis-SSD wächst auf 512 GB, und die Speicherbandbreite legt deutlich zu. Im Akkutest hält das M5 rund eine bis anderthalb Stunden länger durch als das M4. Dazu gibt es erstmals Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0.
Was noch fehlt, ist ein echter Sprung beim KI-Einsatz direkt auf dem Gerät. Die Neural Engine ist laut Datenblatt zwar schneller, aber Apples KI-Funktionen profitieren im Alltag derzeit kaum davon.
Wer Videos bearbeitet, 3D rendert oder einfach die längste Akkulaufzeit und den meisten Speicher will, macht mit dem M5 alles richtig. Ist dir das weniger wichtig, bleibt ein günstiges M4 ein echtes Top-Angebot.
Beim Surfen, Mailen sowie bei Office-Arbeit und Meetings fühlen sich das M2, das M3, das M4 und das M5 praktisch gleich an. Seiten öffnen sich auf den neueren Chips einen Wimpernschlag schneller – das merkst du aber nur im direkten Nebeneinander, nicht im Alltag.
Der Unterschied zeigt sich erst unter Dauerlast: beim Exportieren von Videos, beim Berechnen von 3D-Szenen mit Raytracing oder bei 30 Tabs plus Videoanruf und Chat gleichzeitig. Gerade beim Multitasking zählt der Arbeitsspeicher oft mehr als der Chip selbst. Mit 8 GB ist irgendwann Schluss – egal, ob daneben ein M2, ein M3, ein M4 oder ein M5 arbeitet.
Frag dich deshalb zuerst: Was willst du machen? Danach lohnt sich der Blick auf den richtigen Chip.
Jedes refurbished MacBook Air bei refurbed bringt gegenüber einem Neukauf nachweislich Umweltvorteile – wissenschaftlich belegt vom Fraunhofer Austria (geprüft nach ISO 14040/14044):
↓ Apple MacBook Air 2022 | 13,6" | M2 (256 GB): EINGESPART 283,5 kg CO₂e | 72.135,8 L Wasser | 1.323,8 g Elektroschrott
↓ Apple MacBook Air 2024 | 13,6" | M3 (256 GB): EINGESPART 283,8 kg CO₂e | 72.354,2 L Wasser | 1.337,8 g Elektroschrott
↓ Apple MacBook Air 2025 | 13,6" | M4 (256 GB): EINGESPART 284,2 kg CO₂e | 72.572,6 L Wasser | 1.351,7 g Elektroschrott
Zum M5 (2026) gibt es noch keinen verifizierten Wert. Das liegt nur daran, dass refurbed bisher noch zu wenige M5-Geräte weiterverkauft hat. Der Umweltvorteil ist deshalb nicht kleiner. Die Lücke schliesst sich, sobald mehr M5-Geräte ein zweites Leben bekommen.
Nimm das MacBook Air M2, wenn dein Alltag aus Surfen, Mails, Dokumenten und Meetings besteht und du möglichst günstig in die Apple-Welt einsteigen willst.
Nimm das MacBook Air M4, wenn du heute das beste Preis-Leistungs-Verhältnis suchst: 16 GB Arbeitsspeicher, moderne Anschlüsse und ein Display, das auch mit zwei Monitoren geöffnet bleibt.
Nimm das MacBook Air M5, wenn du Videos schneidest, 3D-Modelle renderst oder die längste Akkulaufzeit und den meisten Speicher willst.
Überlege dir das MacBook Air M3 nur, wenn es deutlich günstiger ist als das M2 und das M4. Der Chip ist solide, aber zum Listenpreis nur selten ein echter Glücksgriff.
Egal, auf welche Generation deine Wahl fällt: Mit refurbed sparst du gegenüber dem Neukauf bares Geld – ganz ohne Kompromisse. Jedes Gerät wird professionell geprüft, gereinigt und zurückgesetzt. Genau das macht refurbished aus und unterscheidet es von einfach nur gebraucht: Du bekommst mindestens 12 Monate Garantie und eine 30-Tage-Testphase dazu. So kannst du im Alltag prüfen, ob der Laptop wirklich zu dir passt.
Sieh dir alle refurbished MacBook-Air-Modelle an und wähle den Chip, der zu deiner Arbeitsweise passt.
Lohnt sich 2026 der Kauf des MacBook Air M2 noch?
Ja, für alle, die vor allem surfen, mit Dokumenten arbeiten und Videoanrufe führen. Der einzige wirkliche Schwachpunkt: Die Basis-SSD liest und schreibt langsamer als erwartet. Ab dem M3 ist das behoben.
Was ist der grösste Sprung zwischen M2 und M5?
Ganz klar: der Wechsel von 8 GB auf 16 GB RAM als Standard ab dem M4. Das merkst du im Alltag deutlicher als Unterschiede in CPU- oder GPU-Tests.
Brauche ich 16 GB Arbeitsspeicher?
Wenn du viele Tabs sowie Chat- und Videoanwendungen parallel nutzt: ja. Für weniger intensive Aufgaben reichen 8 GB weiterhin gut aus.
Ist die Extraportion Akkulaufzeit beim M5 den Aufpreis gegenüber dem M4 wert?
Für alle, denen Akku und Speicher am wichtigsten sind, ja. Wenn das Budget knapp ist, bleibt ein günstiges M4 fast gleichwertig – zum niedrigeren Preis.
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